begehrt

Wer begehrt, der verwehrt sich Dich zu bitten, verzehrt und lehrt Dich was Dir Deine Lust versperrt und wer Dich dann noch begehrt wandelt Dich unbeschwert, dass sich deine Gestalt ohne Halt nur schwer, als Verkehr an flüsternden Stellen deines Leibes; ihn sprechend machen schreib es! um die Wehr zu brechen! Auflachen und das Innerste… Weiterlesen

Mutterland

Wir spielen Ganz von Anfang Zielten nicht lang Plötzlich so bang Du bist Der Mensch, ein Werden Wandeln hier auf Erden Dienen dem Mutterland Du bist das Wort Mutterland Die Not Sie erfand Sie, die Utopie Nach ältestem Brauch den Rosenstrauch verbrannt Natur ohne Kultur Kultur ohne Natur Namen Unbekannt Du bist das Wort nicht… Weiterlesen

Finis terrae

Ursprünglich veröffentlicht auf Im-Dunkeln-denken:
Ich zögere kurz: stelle ich die Frage so oder so: „wo ist Ende Gelände?“ oder „wann ist Ende Gelände?“ Erstere scheint leichter zu beantworten: da, wo die Grenze gezogen ist. Immerhin, so fällt auf, es war keine Grenze, bevor sie gezogen wurde. Grenzen sind nicht einfach „da“, a priori,…

tief

die Oberfläche kratzt schmatzt die letzte Krume Blume nehme ich mir zum Ruhme? räche den Tod der genommen Einzeln Blätter trägt verschwommen erwägt stumm die Not gebettet Sie liegt teilte Ihr Brot die Krume fällt tief Gefallen gefunden, in diesen herrlich verblümten Krumenstunden der ungestillten Wunden siegt ein Blatt wenn satt im Grünen die Sünden… Weiterlesen

(erster Tag) S.

Fühlen ohne Begriff wird das Wort not-wendig um endlose Not zu grenzen Wer da sagt gut, grenzt böse: Hinaus! Schafft Paradies und Apfel (wenigstens Außen). Definition sperrt den Leu in den Käfig Schickt das Lamm in die Wüste.   Wie immer Ist Keiner da Keiner sieht mich in meiner Not Keiner hört mich in meiner… Weiterlesen