Meine Eltern nannten mich irgendwie nicht recht beim Namen.

Viele Basteleien an Seiten, wie dieser, haben dazu geführt, dass ich mich nun wieder dem Anfang widme und lost-symbols.blog mit allem was dazu gehört, ins Leben rufe.

Ich schreibe, schon lang und das versucht anonym, wie es halt das Leben mit Internet und Co. zulässt.

Schon lang versuche ich alles mal zu sammeln und unter einen Hut zu bekommen, aber das scheint nicht zu gelingen, weil Es doch einfach zu vielfältig scheint.

So wird der Leser hier kurze Gedanken in Form von Gedichten oder Prosa finden, bis hin zu Gehversuchen beim Musizieren im weit gefasst, elektronischen Bereich, weil bin ich doch ein Kind der Maschine. Zudem künstlerische Arbeiten von Freunden, denen ich nicht genug zu danken weiß, weil es ist letztlich unser Leben, das der Kunst bedarf.

Wie viel Leben wollen wir der Kunst also geben?

Irgendwann habe ich auch mal studiert und dazu hier ein Beitrag zur

Schreibfreiheit.. passend zum Beginn:

Wissenschaft ist ein merkwürdig zynisches Unterfangen. Ich tappe herum, lasse mich herum tappen und wenn die Falle würde zu schnappen, habe ich mein Thema gefunden, das es nun für Stunden zu umrunden gilt. Nach Möglichkeit und dies ist eine Tatsächlichkeit, soll und darf dies Herumtappen doch auch irgendwo hinführen.

Zu den Sachen selbst, sagt da einer; Bin ich die Sache, Es gibt doch allerlei Lebenskunst, die mit Distanz betrachtet, das Leben nur verachtet, also seinen Vollzug, das mit-dem-einen-für-den-anderen, das andere Leben, darf sein, wenn Ich sein darf und nicht zuletzt bin Ich nicht mehr.

Wenn sich dann Zeit ergibt, um frei zu schreiben, fragt sich: Gibt es diese Freiheit? eine Schreibfreiheit? ergibt sich nicht gerade aus dieser jetzigen Zeit die Sache des Schreibens, das Schreiben der Sache, also der Vollzug des Lebens.

Die großen Erzählungen haben ihr Ende gefunden in den großen Erzählungen. Neues Land lässt sich tappend nicht mehr erkunden, jetzt, gilt es vor die Sache zu gehen, also der Sache nachzugehen.

Aus der Lebenstatsache, das ich nun einmal geboren bin und einmal sterbe, der Überbau dabei letztlich nur durch Thanatos bestimmt wird und die Kräfte, die alles zusammenhalten, spalten gleichermaßen alles entzwei und halten uns in Bewegung, weil die erste und letzte Entscheidung getroffen ist.

Eine Emanzipation vom Leid, wenn Schreiben befreit, wenn also Leiden-beredt-wird und nicht nur Lesefrüchte gebiert, hilft dieser jetzigen Zeit nicht.

Der Ausdruck der Eindruck macht adelt niemanden und Schreiben befreit auch nicht, wenn es eine Schreibfreiheit gibt und mich nichts mehr angeht, wenn Angst für-und-wider der Sache dieses Schreiben bestimmt, dann zieht sich beileibe nur eine Klage durch diese Freiheit und es steht keine Frage Über-dieser-Sache, die fehlt.

Viel Freud hier, Ihr 🙂

Herzlichst

joerg